Donnerstag, 25. August 2016

Wie du dein Leben im Griff hast.



Ich schreibe bekanntlich seit Jahren über Lifecoaching-Themen - die sich zum allergrößten Teil damit beschäftigen, was in deinem Herzen und in deinem Hirn passiert.
Wie zum Beispiel "wie du dir jede Menge Stress ersparst".
Oder Unkraut jätest.

Nach wie vor bin ich absolut davon überzeugt, dass das die wichtigste Grundlage überhaupt ist: 
ohne diese Basis artet nämlich alles im Selbstoptimierungs-Wahn aus, und das ist nicht nur unglaublich anstrengend, sondern sehr frustrierend obendrauf.
Ohne Liebe ist einfach alles ein Krampf. 
Und zwar ganz egal, wie eindrucksvoll und überzeugend es nach außen wirkt.

Nichtsdestotrotz will ich nicht, dass auch nur irgendeine von euch weltfremd durch die Gegend läuft, und mit gaaaanz viel Liebe im Herzen ihr Leben nicht auf die Reihe kriegt.
Das hat für mich dann nämlich nichts mit Liebe, sondern bestenfalls mit Tagträumerei, und schlimmstenfalls mit einer psychischen Wahnvorstellung zu tun.
Es erledigt sich nämlich NICHT alles mit festen Glauben daran, dass "Schon alles gut wird, wenn ich daran glaube.", geschweige denn "Ich muss nur groß träumen." oder "Hauptsache, ich trage das richtige Outfit.".
Zusätzlich dazu muss man oft seinen Hintern vom Sofa bekommen und einfach Dinge TUN.

Und was das ist, was man dann TUN soll - das zähle ich heute in einer beliebigen Reihenfolge auf.
Dann herrscht in diesem Bereich schon mal Klarheit, und keiner kann sich beschweren, dass er es nicht wusste.
Ihr müsst bedenken, dass hier Menschen aus den unterschiedlichsten Hintergründen/Altersklassen/sozialen Umgebung mitlesen - und deshalb ist das, was der eine mit der Muttermilch aufgesogen hat, völliges Neuland für den anderen.
Und vieles weiß man zwar irgendwie im Hinterkopf, aber es fehlt einem der nötige Arschtritt, es tatsächlich zu tun.
Und die nötige Energie - und hier komme ich ins Spiel :).

Alles, was ich jetzt aufzählen werde, hat nichts mit Verurteilung oder erneutem Auflegen von Aufgaben zu tun.
Nichts liegt mir ferner.
Es hat nur einen Grund: ich liebe dich, und will, dass du nicht nur das schönste Leben hast, sondern es tatsächlich auch lebst.
Und außerdem würde ich das alles genauso meinen Kindern sagen.
Ganz ohne Druck oder schlechtes Gewissen-verursachend, sondern klar, deutlich und mit der nötigen "get your shit together" - Einstellung.


Bereit?


8 Dinge, die dir dabei helfen, dein Leben im Griff zu haben.



1. Stehe früh auf.

Damit ist allerdings nicht eine bestimmte Uhrzeit gemeint - ich rede nur davon, dass du nicht aus dem Bett, über den Kaffee und deine Jeans direkt in die Tagesaufgaben stolperst.

Das gibt dir nämlich mehr als alles andere das Gefühl, keine Kontrolle über dein Leben zu haben - kaum die Augen auf, schon musst du Dinge tun, die zu deinen Pflichten gehören.
Das fühlt sich sehr nach Hamsterrad an, und unbewusst sehnt man sich ständig nach dem Wochenende oder Urlaub, weil es da nicht notwendig ist.
So ein Alltag ist einer Liebesbotschafterin nicht würdig - wir haben schließlich 7 Tage/Woche zur Verfügung, die richtig geil werden können?

Also baue einen Zeitpuffer ein - sei es nur eine halbe Stunde, die du früher aufstehst, denn nötig.
Du wirst sehen, mit wie viel mehr Genuss und Lebensfreude du loslegst!
Und vor allem mit dem unterschwelligen, zufriedenem Gefühl, das du den Anfang des Tages bestimmt hast - und dieser Anfang genau so wurde, wie du ihn haben wolltest.

Solltest du die Mami eines Neugeborenen sein, und die Nächte insgesamt durchmachen, dann gilt das natürlich nicht für dich: schlafe, so oft und so lange es geht!
Selbstbestimmung ade, das Kind kontrolliert nun man erstmal alles - das wird aber bald vorbeigehen ;).




2. Mache dein Bett.

3 Minuten braucht es, um die Kissen aufzuschütteln und die Bettdecke glatt zu streichen.
D R E I  MINUTEN.

Sein Bett sofort nach dem Aufstehen zu machen hat 2 Vorteile:
1. Es bewahrt dich davor, dich noch mal hinlegen zu wollen, und signalisiert: jetzt ist Zeit zum Wach- und Aktivsein.
Außerdem hast du dir doch gerade so viel Mühe gemacht, du wirst das nicht alles wieder zerwühlen wollen?
Du kannst mir glauben, das läuft ganz unbewusst ab, und hilft wirklich!

2. Das Gefühl, abends in ein NUR FÜR DICH wunderschön gemachtes Bett zu fallen, ist unbeschreiblich genussvoll: es hat etwas mit Wertschätzung und Selbstrespekt zu tun.
Du würdest einem Gast doch niemals ein zerwühltes Bett anbieten, richtig?
Aber dir selbst bist du noch weniger Wert?
Merkste, ne.




3. Höre mit dem Rauchen auf. Oder fange gar nicht erst an.

Es macht gelbe Zähne (Killer-Argument), es stinkt (jaaaa, auch wenn ihr Kaugummi kaut, und lüftet - jeder riecht es! Glaubt mir, jeder!), es schadet dem gesamten Körper, kostet Geld, lässt die Haut schneller altern (Killer-Argument No. 2), und verringert die Anzahl der Spermien, wie wir alle von den Verpackungs-Überschriften wissen.
Und wer will schon die Anzahl seiner Spermien verringern?

Rauchen ist NICHT cool, NICHT sexy, NICHT verwegen oder frei, NICHT unabhängig/geheimnisvoll, NICHT classy, und sowas von vorbei.

Und auf die Gefahr hin, dass einige beleidigt reagieren: 
Rauchen hat stets einen Anflug von "Asozial".
Immer diesen faden RTL2-Unterschichten-TV-Beigeschmack, der signalisiert:
"diese Person hat ihr Leben nicht im Griff."

Falls du es also bisher halbherzig versucht hast, damit aufzuhören, dann kann ich dir garantieren:
jetzt wirst du es schaffen.
Du hörst einfach auf.
Du kannst nämlich ALLES lassen, was du auch wirklich lassen willst.

Und du bist doch auf keinen Fall schwächer als eine Packung getrocknete Blätter!
Nie und niemals glaubst du das!

(Falls du nicht aufhören willst: auch nicht schlimm. Ich liebe dich und verurteile dich kein bisschen deswegen: es ist alleine deine Entscheidung und dein Leben. Aber es macht immer noch gelbe Zähne. Ich sag's ja nur.)




4. Räume auf.

Es gibt penible Ordungsfanatiker - diese dürfen den folgenden Punkt getrost überspringen.

Und es gibt diejenigen, die etwas (oder etwas mehr) Unordnung in ihrem Leben dulden.
Ich sage bewusst: "dulden", denn keiner kann dich zwingen, unordentlich zu sein, wenn du es nicht sein willst.
Genauso wenig kann dich einer am Aufräumen hindern, wenn du Ordnung schaffen WILLST.

Und die kannst du zum Beispiel hier machen:

1. Papierkram.
Vorletzte Woche habe ich ganze 2 Tage auf dem Fussboden des Lofts verbracht - er war übersät mit schriftlichen Unterlagen aller Art.
Papierzettel für Papierzettel habe ich diese sortiert, gelocht, geordnet und eingeheftet.
Das hat mir keinen Spaß gemacht, war mühsam, hat lange gebraucht, und Zeit hatte ich dafür auch nicht wirklich - ich habe sie mir einfach genommen.

Das Gefühl hinterher war mehr wert als eine Million Dollar.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand auf der Welt nun ordentlichere Unterlagen als ich hat!

Also sortiere deine Urkunden, Versicherungsunterlagen, Kassenzettel, was auch immer - bringe Ordnung und Struktur hinein, Schritt für Schritt.
Wenn ich das geschafft habe, dann kannst du es locker!


2. Kleiderschrank.
Ein vollgestopfter Schrank ist unübersichtlich, unmöglich, ordentlich zu halten, und zeugt davon, dass man die Sachen, die man trägt, eigentlich nicht wertschätzt - sonst müsste man sie nicht so hineinstopfen.
Also sortiere alles aus, was zu klein, zu eng, aus der Mode, oder verwaschen und zerschlissen ist.

Und wenn du sowieso dabei bist:
Werfe alte Unterwäsche weg.
Und kaufe neue - die schönste, die du findest.
Auch, wenn sie außer dir keiner zu Gesicht bekommt, auch dann ;).




5. Lerne kochen.

Du sollst ja gar nicht auf Jamie Oliver-Niveau mehrgängige Gerichte kredenzen können - aber 10 einfache Sachen bekommst du garantiert hin.
Das geht nämlich so: du suchst ein Rezept, liest es, besorgst die Zutaten, und machst einfach alles, was im Text steht.
Eventuell musst du vorher lesen lernen, aber dann läuft's.

Lerne Gemüse anbraten, ein Hähnchen in den Ofen schieben, Pfannkuchen backen, Omelett zubereiten, Kräuterquark anrühren, Hummus pürieren, Salat schneiden, Sandwiches belegen, Müsli mischen, und Suppe kochen.
Damit überlebst du garantiert 1 Woche lang, und nächstes Mal machen wir einen auf Sterne-Koch und backen Schokoladen-Brownies.

Gar nichts kochen zu können ist nicht so cool, wie ihr denkt - es ist irgendwie miserabel.
Sollte die Bundesregierung außerdem mal wieder zu Hamsterkäufen raten, wirst du mit deinen selbstgemachten Müslivorräten angeben können.
Vorteile auf der ganzen Linie also!




6. Fange an, Geld zu verdienen.

Ich nenne das jetzt mal einfach den "Studenten-Spirit":
die Einstellung, in den Tag hinein zu leben, und seine Zeit zu vertrödeln, ähm... pardon: 
zu verschwenden.
Hier eine Feier, da ein bisschen abhängen, hier chillen, und soll man nicht sein Leben genießen?
Andererseits hat man natürlich nie genügend Geld, weil "Ich bin ein Student"/"Ich befinde mich in einer Übergangsphase."/"Ich orientiere mich gerade neu.", etc.
Außerdem hängt man nur mit Studenten/Neuorientierern, etc. ab, die auch immer feiern, und sich kaum etwas leisten können - sitzen wir nicht alle im selben Boot?

Willst du dein Leben tatsächlich im Griff haben, dann lautet mein Rat an dich:
hast du freie Zeit zur Verfügung, dann gehe arbeiten.
Suche. dir. einen. Job.
Das muss gar nicht der Traumjob sein, und du musst nicht wirklich viel damit verdienen, und es muss nicht den größten Spaß machen.
Wahlweise kannst du ein Unternehmen gründen, das zunächst kaum Gewinn abwirft, aber wichtige Grundsteine für deine Zukunft legt - was auch immer: 
tue etwas Sinnvolles mit deiner Zeit!

Das bewahrt dich vor zu viel Dummheiten, zu viel Faulheit, zu viel Grübeln und du kannst auch mal jemanden zum Essen einladen.
Und das ist schön und attraktiv und anziehend und sexy.



7. Gebe nicht dein ganzes Geld für Konsum aus.

Ich weiß, die Versuchungen dank Instagram&Co. schreien laut:
dort tragen bereits 20Jährige "Influencer" Handtaschen im Wert eines Monatsgehalts durch die Gegend spazieren - einer sehr schönen Gegend, wohlgemerkt, wie man auf den Bildern deutlich sehen kann: "currently in LA/Ibiza, next Stop: Kopenhagen."
Außerdem steht die neue Saison vor der Türe und man will sich auch mal "was gönnen".

Aber wirklich genießen kann man es sich tatsächlich nur dann, wenn es ins Budget passt - ansonsten ist es unterschwellig vom schlechten Gewissen begleitet.
Oder man hat dieses so erfolgreich verdrängt, dass man Schulden anhäuft, und einem Tagtraum gleich blind für die Realität Cash verpulvert - das ist garantiert worst case, und das Erwachen aus diesem Traum wird nicht angenehm sein.

Du musst nicht unbedingt penible Buchführung machen, alles dauernd aufrechnen und jeden Cent 3 mal umdrehen (solche Menschen kenne ich, und das ist ungefähr die abstoßendste Art, die man sich vorstellen kann.)
Ich rede nur davon, dass du nicht Schulden wegen Konsumgütern machst.

Und auch, wenn die Versuchung, andere durch Äußerlichkeiten zu beeindrucken, manchmal lockt:
viel geiler ist es, ganz bewusst dieser zu widerstehen.
DAS bedeutet: sein Leben im Griff haben.

Alles andere ist verantwortungslos, leichtsinnig und sogar fahrlässig.



8. Trenne dich von der Vergangenheit.

Und das meine ich im tatsächlichen, aber auch im übertragenem, gedanklichen Sinne.
Werfe alte Briefe weg, lösche alte Fotos und SMS von deinem Handy, sortiere deine Playlist oder dein CD-Regal von Liedern "die wir damals zusammen gehört haben.", trenne dich von Erinnerungen, die dich melancholisch und wehmütig machen.
Ich verspreche dir: 
du wirst auf der Stelle klarer sehen, mehr Schwung, Motivation und Energie für Jetzt haben, und so richtig Lust auf die Zukunft.

Du wirst dein JETZT anpacken, und einfach nur glücklich sein - ganz egal, was "damals war".
Denn egal, was "damals war": es ist vorbei, und du kannst es weder zurückholen, noch ungeschehen machen, noch genau SO wiederholen.
Also verschwende deine Zeit nicht mit Sehnen nach dem Vergangenem wie so eine 13Jährige auf dem Bett beim Hören von Justin Bieber.

Lösche das Zeug, stehe auf, und packe dein Leben an!
Heute noch!
Jetzt!
Das schaffst du - verlasse dich auf meine Worte.



Liebesgrüße
Joanna


Dienstag, 23. August 2016

August mit Kneipp: SommerTraumSchaum.






"Wenn es für mich ein Heilmittel gibt, so wird es das Wasser sein."
Sebastian Kneipp



Das Wetter an der Ostsee ist so wechselhaft wie die Stimmung eines 3Jährigen in der Trotzphase:
von strahlenden Sonnenschein und schönsten Badewetter bis zu regnerischen Nachmittagen in wenigen Stunden!
Zum Glück befindet sich eine große, in ein Holzpodest eingelassene Badewanne im Sommerhaus - dort kann man wunderbar versinken, wenn es draußen ungemütlich wird.

Für beide Wetterlagen habe ich die schönsten Produkte von Kneipp eingepackt - und darüber hinaus werde ich heute eine Anwendung vorstellen, die vielen von euch bei Einschlafproblemen und migräneartigen Kopfschmerzen weiterhelfen wird.
















Zu meinen 3 liebsten Kneipp-Produkten im August gehören...


1. Schaum-Dusche.
Auf Knopfdruck verwandelt sich das Gel unter Wasser in eine zartduftende Mousse - ganz leicht, zart und cremig.
Der Duschschaum ist für die sonnengebadete, vielleicht noch etwas gerötete, etwas empfindliche Haut dank der enthaltenene Sheabutter in "Blütenzart" eine echte Wohltat.


2. Schaum-Lotionen.
Die Lotionen im Schaumform sind DAS Sommer-Must-Have, denn für die Erhaltung der schönen Sonnenbräune muss man jetzt vor allem eins:
cremen, cremen, cremen.
Das braucht natürlich Zeit, und ist ein bisschen aufwendig - wer bisher aus diesen Gründen auf das tägliche Eincremen verzichtet hat, der wird diese Pflege-Schaum lieben!
Denn die Lotionen duften nicht nur absolut lecker nach Orange oder weißer Hibiskusblüte, sondern pflegen perfekt mit Sheabutter bei "Blütenzart" und Jojobaöl bei "Wachgeküsst" - sondern ziehen in Sekundenschnelle ein.
Noch nie hat das tägliche Ritual so viel Spaß gemacht ;) - ihr müsst es unbedingt einmal ausprobieren.










3.  Badezusatz Stressfrei.

Für jeden verregnet-kalten Sommertag steht die nach Orange und Mandarine duftende Badezusatz bereit- das ätherische Öl der Mandarine beruhigt, und das ätherische Öl der Orange wirkt ausgleichend und wohltuend bei Stress und Nervosität.
Vor allem aber duftet es so lecker, dass man das Badewasser am liebsten gleich trinken würde - und ist ein Teil der Orangen-Serie von Kneipp, die eine meiner liebsten ist.










Knieguss.

Zugegeben, "Knieguss" klingt zunächst so sexy wie Thermounterwäsche oder Senioren-Nachmittag.
Was ist allerdings attraktiv an Kopfschmerzen, Einschlafproblemen oder schweren, dicken Füßen, auf denen man den ganzen Tag stehen musste?

Gegen all diese Beschwerden hilft der Knieguss - ganz ohne Tabletten oder aufwendige Übungen oder stärkt er außerdem die Abwehrkräfte, fordert die Durchblutung der Haut und der Muskeln (besonders gut bei Venenbeschwerden), und hilft gegen Hitzegefühl.

Das ist Wellness nach Kneipp - absolut einfach durchzuführen, und für jeden umsetzbar.
Zunächst kostet es eine kurze Überwindung, aber wer das einmal gemacht hat, will gar nicht mehr aufhören, weil es Spaß macht, und sofort gut tut.

Und das geht so:
Man stellt sich in die Badewanne oder Dusche, und nimmt den Duschschlauch in die rechte Hand.
Der Wasserstrahl wandert von der rechten kleinen Zehe - über die Außenseite der Wade - bis rückwärts über die Kniekehle, dort 3 mal langsam kreisen lassen - und über die Innenseite des Beines wieder bis zur Ferse.
Das Gleiche mit dem linken Bein, beides wiederholen - zum Schluss nur noch die Fußsohle begießen.

Wenn ihr das Wasser nur abstreift, und nicht abtrocknet, werdet ihr einschlafen wie ein Baby ;).
Mehr darüber findet ihr direkt bei Kneipp.











Alle Schaum-Produkte von Kneipp* könnt ihr auch online bestellen - oder in Drogeriemärkten kaufen.
Und den Sommer noch ein bisschen länger auf der Haut behalten!



 *In Zusammenarbeit mit Kneipp


Liebesgrüße
Joanna



Samstag, 20. August 2016

Sommerhaus + Hamptons-Kleid.




Obwohl ich das Sommerhaus bereits vor 14 Jahren eingerichtet habe, mag ich immer noch jedes einzelne Detail daran, und dekoriere - wenn überhaupt - nur sehr wenig um.
Der Mix aus weißen Polstermöbeln, alten Truhen vom Flohmarkt, wenigen maritimen Farbakzenten wie Treibholzstücken und Kissen ist zeitlos und vermittelt genau die entspannte Atmosphäre, die uns hier jedes mal empfängt.


Und auch wenn ich tagsüber am liebsten im Top und kurzer Shorts herumlaufe - ich habe ein so wunderschönes maritimes Kleid entdeckt, dass ich es euch unbedingt zeigen muss.
Es treffen nämlich darauf exakt dieselben Attribute zu, wie auf das Sommerhaus-Interior:
es ist zeitlos chic, ohne overdressed zu sein, ein bisschen Retro, sehr Hamptons/Ralph Lauren (aber nicht im Preis) , und trotzdem überhaupt nicht langweilig!
Es wird euch garantiert viele Jahre lang Freude machen ;).







































Übrigens:

Nachdem wir sämtliche Eddie Izzard - Youtube-Videos durch haben, sind meine Kinder und ich seit Neuesten absolut begeistert von Trevor Noah.
Falls ihr also anspruchsvollen Humor liebt, (und/oder gerne etwas mit Teenies anschauen wollt) - probiert das mal auf Youtube aus, z.B. dieses HIER!


Kleid: Mango
Schuhe: Zalando

Liebesgrüße

Joanna





Freitag, 19. August 2016

Simple country food: einfachster Tomatensalat.




Noelle erzählte vor Kurzem von einem Jungen, dessen Familie seit Jahren die Yin&Yang-Diät anwendet:
für jedes "schlechte" Lebensmittel muss als Ausgleich ein "gutes" gegessen werden, so in etwa das Hauptprinzip.
(Den Aufwand kann man sich kaum vorstellen...)

Wenn man so will, passiert hier an der polnischen Ostseeküste genau dasselbe:
wir essen Blaubeeren, die frisch im Wald gepflückt wurden, Eier, die von extremst glücklichen Hühnern stammen, und Tomaten, die vom Strauch geerntet direkt in unserem Mund landen.
Alles sehr frisch, sehr saisonal, sehr regional und sehr Yin.

Bis die Sonne untergeht - dann schlägt nämlich Yang mit voller Wucht zu.
In Deutschland kaufen wir bis auf wenige Ausnahmen niemals Junkfood - hier dagegen besteht eins der festen Rituale daraus, in einem der kleinen Dorflädchen so viele Chips, Süßkram und kleine Limo-Flaschen zu besorgen, wie nur möglich.
Allabendlich feiern wir eine Yang-Orgie as Yang-Orgie can be und verschlingen Industrieessen in rauen Mengen.
Sobald allerdings der Urlaub zu Ende ist, hat es sich gründlich ausgeyangt und keiner könnte mehr etwas davon anrühren.

Das Yang ist also eine zeitlich und räumlich sehr begrenzte Angelegenheit - in saisonaler Fülle kann man jedoch zu dieser Jahreszeit schwelgen wie nie!
Also nutzt es unbedingt aus, denn angesichts all der reifen, süßen und saftigen Obst- und Gemüsesorten braucht man keine aufwendigen und zeitraubenden Rezepte, weil der umwerfende Geschmack kaum Partner braucht.

Die Tomaten hier vor Ort sind so voller Aroma und Geschmack, dass man sie bereits morgens zum Tee (!) essen kann - bis spät in die Nacht schaffen wir täglich beinahe 3 Kilo.

Und auch, wenn ihr unmöglich beim Tomatengärtner durch die Gewächshäuser laufen könnt (ich wurde u.a. gefragt, wo ich denn im letzten Jahr war, warum ich dieses Jahr so spät gekommen sei, was ich mit den Tomaten anstelle, und ob ich vorhabe, sie zum Sugo zu verarbeiten?) - die Wochenmärkte bieten zur Zeit eine großartige Auswahl an den schönsten und aromatischsten Tomatensorten.
Und Rechenschaft abgeben müsst ihr dort auch nicht.










Ihr braucht die Tomaten lediglich hübsch anzurichten (einige werden in Stücke geschnitten, und ein paar ganz gelassen), mit groben Salz, Pfeffer und frischen Basilikum zu bestreuen, ein kleines Schälchen mit Olivenöl dazustellen, und habt innerhalb wenigen Augenblicken ein köstliches Essen auf dem Tisch!
Mozzarella passt hervorragend dazu - wer mag, kann aber auch kleine Steaks, Halloumi, oder dünn geschnittene Zucchini - Scheiben grillen und anrichten.














Bei so viel Yin kann die nächste Junkfood-Party heute Nacht steigen...

Liebesgrüße
Joanna



Sonntag, 14. August 2016

Wie du jeden Shopping-Trip unendlich genießt



Jil und ich saßen gestern nach einem traumhaften Strandtag und erfolgreicher Einkaufstour in einem kleinen Coffeeshop in Stettin, tranken grünen Tee und teilten uns ein Stück Apfelkuchen, sprachen angeregt über Lustiges, Tiefes und Interessantes, und auf einmal sagte sie zu mir:
"Es ist wirklich erstaunlich, welche Shopping-Energie du und Noelle haben!"

Und dann dachten wir beide darüber nach, was genau mit dieser Aussage gemeint ist - uns wurde bewusst, dass ein gemeinsamer Shopping-Tag bei uns in der Regel folgendermaßen abläuft:
wir haben sehr viel Spaß, sind enorm effizient, weil wir innerhalb kürzester Zeit wissen, in was es sich zu investieren lohnt, lassen uns nie zu etwas überreden, haben riesigen Spaß, freuen uns auf die Menschen im Allgemeinen und die Verkäufer im Besonderen, haben keine Eile oder Druck, etwas finden zu müssen, sind hinterher nie ausgelaugt oder deprimiert - und habe ich Spaß bereits erwähnt?

Und damit auch ihr alle etwas davon habt, teile ich mal wieder ein paar Inspirationen und Tipps mit euch - ich finde, eine Liebesbotschafterin sollte niemals frustriert von einer Einkauftour zurückkommen müssen!





Wenn wir also losziehen, um die schönsten Kleidungsstücke zu entdecken, dann machen wir Folgendes...



1. Uns orientieren.

Die Polinnen nutzen dafür exakt diesen Ausdruck, sie sagen: "ich gehe mich orientieren."
Und das bedeutet mitnichten, dass sie orientierungslos im Einkaufszentrum umherirren und erstmal den Weg zur Rolltreppe finden müssen, sondern:
sie gehen nicht shoppen, weil sie etwas "brauchen", oder kaufen wollen, sondern, um das Angebot zu sichten, sich umgucken, was gerade in den Läden ist, und die Trends zu überblicken.
Und dabei haben sie TATSÄCHLICH nicht die Absicht, etwas zu kaufen - das ist ein sehr zwangloses Schauen, was es gerade überhaupt gibt - und nicht ein Shopaholic-artiges "vor Langeweile Geld ausgeben".
Sie wollen einfach informiert sein, falls es die Gelegenheit erfordern würde, über Nacht ein opulentes Abendkleid tragen zu müssen (passiert alle Tage immer mal), oder ein Scheidungstermin ansteht, und man möglichst seriös-betroffen ("Ich bin am Boden zerstört, habe mein Leben trotzdem im Griff.") mit einem subtilen Touch von sexy ("Ich bin begehrenswert, da siehst du, was dir entgeht, du Arsch.") beim Anwalt erscheinen will (kennt man) - WO BEKOMMT MAN DAS JETZT AUF DIE SCHNELLE?
Die Polin wüsste das auf Anhieb.
Ergo ich dank meiner Wurzeln auch ;).

Das ist ein bisschen wie "durch Modemagazine blättern", aber in real life.
Mit jeder Menge Genuss und Null Erwartungsdruck, etwas finden zu müssen - was uns direkt zum nächsten Punkt bringt, der wäre...









2. Nie unter Druck shoppen.

Ich bin davon überzeugt, dass alles, was ich finden soll, auch tatsächlich auf mich wartet - und muss deshalb niemals ein "Na ja, geht so, aber ich brauche dringend eine Hose, mir bleibt nichts anderes übrig." - Kleidungsstück kaufen.
Es gibt kaum etwas Frustrierendes, als wegen einem Anlass oder Termin mit einer Deadline einkaufen gehen zu müssen - es endet irgendwie immer in einem Kompromiss.
Und wer will schon in einem Kompromiss umherlaufen*?

Wie viel schöner ist es, zur "Orientierung" zwanglos zu schlendern, und das weltschönste Paar Pumps zu entdecken - die fortan jedes einfache Outfit zu einem WOW! verwandeln.
Das macht ungefähr 100 mal mehr Freude und ist gleichzeitig überraschend und beglückend.

Und dann stellt sich immer heraus, dass genau DIESES Paar Pumps zu genau DIESEM Termin mit Deadline perfekt passen.
Ein Handgriff ins eigene Schuhregal, tadaaaa.
Zumindest ist das bei mir immer so :).

Und selbst, wenn ich ein Traumkleid finde, welches aber weit über meinem Budget liegt, bin ich nicht traurig - das war dann eben nicht meins, und woanders wartet ein viel besseres auf mich.
Das macht alles irgendwie entspannt, und nicht "ich kann mir das nicht leisten" - deprimierend.
(Mein worst case: ein Kleidungsstück, welches über dem Budget liegt, trotzdem kaufen, und mit schlechtem Gewissen tragen. Uaaaaah.)

*Wenn ich tatsächlich in einer solchen Situation bin, kaufe ich mit vollster Absicht nichts, sondern stöbere in meinem Kleiderschrank und trage etwas, was ich bereits habe. Ich lasse mich doch nicht zum Geldausgeben zwingen?







3. Keine Komplexe haben.

Ich stelle immer wieder fest: 
einige Frauen haben etwas Scheu vor großen Labels und Scham vor Flohmärkten.
Das ist bei mir nicht so: ich gehe genau so selbstverständlich in eine sündhaft teure Boutique, wie ich mit Genuss Second Hand-Mode shoppe - beides hat seine Berechtigung und macht unendlich Spaß!
Die großen, teuren Labels sind meist richtungsweisend, sehr inspirierend und vor allem kein Einheitsbrei - und auch, wenn ich momentan budgetmäßig nicht mithalten kann, will ich bescheid wissen.
Hat man nämlich keine Minderwertigkeitskomplexe, dann macht das An- und Ausprobieren genauso viel Spaß, als wenn man Stammkunde wäre, der jedes Jahr den Wert eines Kleinwagens dort lässt.
Es hängt schließlich kein "nur für zahlende Kunden"-Schild an der Türe?

Ich fühle mich folglich nicht unter (Erwartungs-)druck gesetzt, etwas kaufen zu müssen, sondern genieße immer und überall, Neues zu entdecken, schöne Kleidung zu tragen, und habe sichtlich so viel Freude daran, dass alle um mich herum auch anfangen, sich zu freuen.

Denn nur, weil man gerade kein Budget für teure Kleidungsstücke hast, bedeutet es nicht, dass man sich in solchen Läden nicht wohlfühlen sollte - was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?
(Ich werde nie vergessen, als Noelle in einem dieser Läden laut sagte: "Mum, I can't even afford Brazilian Waxing - I'm on a budget right now.", nachdem sie ihr ganzes Taschengeld für Festivaltickets verpulvert hatte. Wir konnten daraufhin minutenlang nicht aufhören zu lachen.)

Genauso ist es mit Flohmärkten:
sie sind eine riesige Fundgrube voller Ideen, Schätze und Kreativität für mich - ich gehe nicht hin, weil ich Geld sparen muss, sondern, weil es mir so viel Spaß macht.
Und ich finde ungelogen immer die schönsten, ausgefallensten Teile (die ich erstmal zum Schneider trage, damit er sie perfekt anpasst.).
Diese kaufe ich manchmal auch 3 Nummern zu groß - das macht absolut gar nichts, weil sie nach der Änderung umso schöner sitzen!
(Das ist übrigens ein Tipp für jeden, dessen Figur nicht der Standard-Norm entspricht: einfach 1-2 Größen zu groß kaufen, und an den richtigen Stellen anpassen lassen ;)).

Es passiert oft, dass Jil und Noelle von einem Kleidungsstück schwärmen ("Diese Saison würde ich gerne ein Ledertop/einen Metallicrock/ein Slipdress, etc. tragen"), und ich ihnen versichern kann, dass wir das garantiert auf dem Flohmarkt finden werden.
Und genau so ist es dann auch.

Deshalb: 
keine Scheu vor beiden Varianten und keine komischen Hemmungen oder Befangenheiten - das ist alles nur zum Genuss da, und kann wirklich viel Freude bereiten.



Und zum Abschluss:
ich spreche nicht vom Shoppen aus Langeweile, Frust, oder als Suchtverhalten - all das hat nichts mit Genuss und Lebensfreude zu tun, sondern ist höchstens eine kurze Sinnesbefriedigung - meist steckt dahinter eigentlich ein tieferes Problem.
Ich will nur, dass das Einkaufen euch genauso viel Freude bereitet, wie mir!









Jil und ich kauften gestern übrigens die ersten "ich freue mich auf den Herbst"-Teile:
Anhänger mit langen Lederquasten.
Und einen Plissee-Rock in Metalic-Optik.
Und Overknees für die kühleren Tage.



1. Michael Kors

2. Rebecca Minkoff

3. Bree

4. Patrizia Pepe

5. Michael Kors

6. Marc Jacobs

7. Tory Burch





1. Kennel&Schmenger

2. Oxitaly

3. KMB

4. Carvela

5. Jeffrey Campbell

6. Dorothy Perkins

7. Mai Piu Senza



1. Mint&Berry

2. Mango

3. iBluse  

4. Mango

5.Topshop

6. Sportmax Code





Jil und ich entdeckten gestern einen Laden mit den weltschönsten Parkas - die Schnitte waren mehr als perfekt, die Farben atemberaubend, der Sitz wie angegossen, und die Preise verhältnismäßig günstig.
Das löste zunächst einen Rausch der Begeisterung aus, während wir sämtliche Modelle an- und auszogen, vor den Spiegeln herumtanzten, imaginäre Outfits und Situationen dazu kombinierten und uns bereits im Parka-Himmel wähnten.
Aber das nur so lange, bis ich beiläufig nochmals nach dem Preis fragte, die Verkäuferin etwas von 1800,-€ sagte, und mir auf einen Schlag klar wurde: 
ich hatte eine Null auf dem Preisschild übersehen (!).
Der Rausch endete also jäh, Jil hängte die Parkas zurück, und sagte anschließend im theatralisch-todernsten Ton:
"TJA. DANN BLEIBT ES HEUTE BEIM ORIENTIEREN."


Liebesgrüße
Joanna